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MOZA erweitert sein Angebot an Flugsimulatoren: Bildschirme und Bedienfelder ab 109 €

Sim Racer

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MOZA, das bereits im Bereich der Flugsimulation mit seinen Force-Feedback-Steuerungen vertreten ist, legt nun einen Gang zu. Unter dem Namen MOZA Flight, einem Geschäftsbereich von MOZA Racing, stellt die Marke eine ganze Reihe von Bildschirmen, Avionik-Bedienfeldern und Elektronikmodulen vor, die ihre Steuerungen ergänzen. Die Idee: sich nicht mehr nur auf die Steuerungen zu beschränken, sondern alles bereitzustellen, was zur Ausstattung eines gesamten Cockpits erforderlich ist – Bildschirm für Bildschirm und Bedienfeld für Bedienfeld –, sei es für die Linien-, allgemeine oder militärische Luftfahrt oder für Hobbyflieger, die ihr eigenes Cockpit zusammenbauen.

Ein umfassendes Sortiment an Bildschirmen und Anzeigetafeln

Diese Reihe umfasst fünf Neuheiten, deren Preise ein breites Spektrum abdecken:

  • Das MA3F Electronic Flight Control Module (EFCM), eine Kombination aus FCU und EFIS im Airbus-Stil, verfügt über einen Push-Pull-Mechanismus mit zwei Schienen, der das Gefühl der Autopilot-Steuerungen nachbilden soll. Erhältlich in verschiedenen Konfigurationen, von der FCU allein bis hin zur Kombination aus FCU und EFIS. Die Haupteinheit kostet 159 Euro, die R- und L-Versionen jeweils 109 Euro.
  • Die Flight-Computer-Displays MA3F und MB7F, die die Arbeitsabläufe des Flugmanagements von Airbus (MA3F) und Boeing (MB7F) auf den Schreibtisch bringen, mit hochauflösendem IPS-Bildschirm, Frontblende aus Metallguss und Schaltern in Profiqualität. Je 209 Euro.
  • Das MGX1000 Instrument Panel, ein Instrumentenpanel im G1000-Stil für die allgemeine Luftfahrt, das auf einem 10,4-Zoll-IPS-Bildschirm und präzisen Drehreglern basiert. 469 Euro.
  • Das FMP18 Panel Bundle, ein von einem Cockpit eines Bordjägers inspiriertes Panel-Set mit mehreren integrierten Bildschirmen und einer Struktur mit austauschbaren magnetischen Einfassungen (Pogo-Pin-Anschluss) für einen schnellen Konfigurationswechsel. 889 Euro.

DisplayLink – das technische Argument

Der eigentliche rote Faden der Ankündigung ist die Anschlusstechnik. Der Aufbau eines Cockpits mit mehreren Bildschirmen erfordert in der Regel mehrere HDMI-Ausgänge, manchmal eine zusätzliche Grafikkarte und ein heilloses Kabelgewirr. MOZA setzt hier auf die DisplayLink-Technologie: Die Bildschirme werden über USB angeschlossen, ohne die GPU zu belasten oder die Anzahl der Videoausgänge zu erhöhen. Auf dem Papier vereinfacht dies die Installation erheblich und eröffnet die Möglichkeit für größere und skalierbarere Konfigurationen. Dies ist der interessanteste Punkt, den es zu beobachten gilt, da selbstgebaute Cockpit-Projekte oft genau an dieser Stelle ins Stocken geraten.

Ein Ökosystem, das sich gegenseitig ergänzt

Alle diese Produkte lassen sich über die hauseigenen Softwareprogramme „MOZA Cockpit“ und „MOZA Pit House“ steuern, die eine zentrale Konfiguration, die Synchronisierung der Beleuchtung und die Integration von Telemetriedaten ermöglichen. Das erklärte Ziel ist klar: Es soll möglich sein, mit einem einzigen Bildschirm zu beginnen und den Arbeitsplatz im Laufe der Zeit zu erweitern, ohne alles von Grund auf neu aufsetzen zu müssen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Mit dieser Produktreihe begnügt sich MOZA nicht mehr damit, lediglich Peripheriegeräte zu verkaufen: Die Marke liefert nun die gesamte elektronische Ausstattung des Cockpits, vom Rennlenkrad bis hin zu den Instrumenten eines Airbus. Und genau hier liegt vielleicht der entscheidende Durchbruch dieser Ankündigung. Für einen Simracer, der bereits mit MOZA-Ausrüstung ausgestattet ist, wird der Aufbau eines echten Cockpits innerhalb desselben Ökosystems und mit derselben Software möglich, ohne von vorne beginnen zu müssen. Hinzu kommt eine im Vergleich zu herkömmlicher Avionik-Hardware äußerst wettbewerbsfähige Preisgestaltung – und schon haben wir einen weitaus leichter zugänglichen Einstieg in das Cockpit unserer Träume. Die Verarbeitungsqualität muss sich zwar erst noch bestätigen, sobald die Hardware vorliegt, doch grundsätzlich ist es eine hervorragende Nachricht, dass ein so etablierter Akteur wie MOZA sein Angebot im Bereich Flugsimulation so weit ausbaut.

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