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MOZA: Bewegung, Direct Drive, Fliegen und Farming – die neue Produktreihe

Sim Racer

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MOZA holt die große Artillerie hervor. Ab dem 28. Juli nimmt die Marke Vorbestellungen für eine ihrer bislang größten Markteinführungen entgegen: ein komplettes Bewegungssystem, eine leistungsstärkere Direct-Drive-Basis, einen überarbeiteten Einsteiger-Simulator, Flugausrüstung und sogar eine Produktreihe für das Farming. Das ist eine ganze Menge auf einmal, und ein Highlight, das sich deutlich von der Masse abhebt.

Der HMA150 bringt das gesamte Cockpit in Bewegung

Dies ist die wichtigste Neuheit. Das MOZA HMA150 Haptic Motion System ist das erste umfassende Bewegungssystem der Marke. Bislang beschränkten sich die haptischen Rückmeldungen auf das Lenkrad und die Pedale. Nun wird der gesamte Fahrersitz zum Leben erweckt, angetrieben von vier unter dem Fahrgestell angeordneten Aktuatoren. Nick-, Roll- und Pumpbewegungen: Eintauchen beim Bremsen, Gewichtsverlagerungen, Federungsbewegungen, Überfahren von Fahrbahnschwellen, Stöße, Straßenbeschaffenheit. Was die technischen Daten angeht, gibt MOZA einen Hub von 150 mm, eine Geschwindigkeit von bis zu 300 mm/s, eine Beschleunigung von über 1 G unter Last, eine Plattformbelastung von 350 kg sowie Schwingungen bis zu 200 Hz an. Der Controller ist integriert, wodurch das übliche externe Gehäuse entfällt, und die Sicherheit wird durch einen Not-Aus-Schalter sowie eine kontrollierte Absenkung gewährleistet. Rechnen Sie mit 3.199 € für das Set aus vier Aktuatoren: eine eindeutig hochwertige Positionierung, die dem entspricht, was das System für das Cockpit leisten soll.

AI Motion – ein echtes Fahrgefühl auch ohne Telemetrie

Der HMA150 verfügt über eine neue Softwarefunktion namens „AI Motion“, die in den Motion Manager integriert ist. Das Prinzip: Bild und Ton des Spiels werden in Echtzeit analysiert, um die richtige Bewegung auszulösen. Wenn ein Spiel seine Telemetriedaten bereitstellt, stützt sich die Software darauf, um eine präzise Wiedergabe zu gewährleisten. Fehlen diese Daten, analysiert die KI das Gameplay direkt und generiert Effekte. So wird das Cockpit bei zahlreichen Spielen zum Leben erweckt, die ursprünglich gar nicht dafür konzipiert waren. Die Idee ist ebenso clever wie ambitioniert: Sie erweitert die Bewegungssteuerung weit über reine Simulationsspiele hinaus, die ihre Telemetriedaten bereitstellen, ohne diese jedoch jemals zu ersetzen, wenn sie vorhanden sind.

R16 Ultra und R5 Pro für die Rennstrecke

Auch an die Fahrer wurde gedacht. Der R16 Ultra ist eine neue Direct-Drive-Basis mit 16 Nm, ausgestattet mit einem Flat-Wire-Motor, einem 21-Bit-Encoder, einem 600-MHz-Prozessor und der neuesten Version des NexGen-FFB-Algorithmus. Rechnen Sie mit 549 €, wenn Sie als erfahrener Simulator-Fan noch einen Schritt weiter in Richtung Detailtreue gehen möchten. Günstiger ist der R5 Pro Racing Simulator, der in einem einzigen Paket eine 6-Nm-DD-Basis, ein ES Lite-Lenkrad, das SRP Lite2-Pedal-Set und eine Schreibtischhalterung für 419 € vereint . Dies ist ein schlüsselfertiger Einstieg in die Direct-Drive-Technologie, wobei das Pedalset später aufgerüstet werden kann. Eine Variante namens R5 Pro Truck (TSW-Lkw-Lenkrad, 529 €) richtet sich speziell an die Lkw-Simulation.

Flug und Farming – das Angebot wird erweitert

MOZA, das bereits im Bereich der Flugsimulation vertreten ist, erweitert sein Angebot um zwei Steuerungen:das AY90 Force Feedback Yoke Base (4,2 Nm Rollkraft, kompatibel mit MSFS, X-Plane und DCS, 419 €) sowie den MFY Pro Yoke Handle, einen Griff mit 4,3-Zoll-Touchscreen (309 €). Das eigentliche Neuland liegt jedoch woanders. Das MOZA Farming Control System eröffnet der Marke den Einstieg in den Bereich Farming: ein Hall-Effekt-Joystick, ein Gashebel und 46 programmierbare Eingänge zur Steuerung von Landmaschinen und Lkw, mit offizieller Unterstützung für „Farming Simulator 25“ – das Ganze für 209 €.

Das Wichtigste auf einen Blick

MOZA verkauft nicht mehr nur Lenkräder, sondern die gesamte Cockpit-Ausstattung: vom Antrieb über die Avionik bis hin zum Schlepper, ergänzt durch firmeneigene Software (Motion Manager, Pit House, Cockpit) und eine zunehmend präsente KI-Komponente. Zu sehen, wie ein so etablierter Akteur auf so vielen Fronten gleichzeitig voranschreitet, ist ein echter Meilenstein und eine hervorragende Nachricht für die gesamte Sim-Racing-Szene. Bestellungen sind ab dem 28. Juli möglich.

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