Asetek Racing hat nun endlich einen Termin festgelegt. Der „Dual Mode Shifter“ und die „Load Cell Handbrake“, die beiden neuen Peripheriegeräte des Unternehmens, kommen am 6. Oktober 2026 auf den Markt. Und dieses Mal wurden die Preise bekannt gegeben. Sie wurden der Öffentlichkeit bereits 2025 auf der SimRacing Expo in Charlotte vorgestellt, allerdings ohne Preisangaben oder Zeitplan. Nun schließen sie zwei Lücken, die die dänische Marke seit langem in ihrem Sortiment hatte: ein Getriebe und eine Handbremse, die von ihren Teams in Dänemark entwickelt und hergestellt wurden.

Dual-Mode-Shifter: H-Modus und sequenzieller Modus in einem Gehäuse
Der Dual Mode Shifter, dessen Preis bei 184,03 € ohne MwSt. liegt – was in Frankreich etwa 221 € inkl. MwSt. entspricht –, trägt die Kernidee bereits in seinem Namen: zwei Getriebe in einem. Über einen Knopf unterhalb des Gehäuses wechselt man vom H-Modus in den sequenziellen Modus, und eine Abdeckung verdeckt die nicht benötigten Schaltgitter, sobald der sequenzielle Modus aktiviert ist – so wird verhindert, dass während des Rennens versehentlich ein Gang eingelegt wird. Der Vorteil liegt auf der Hand. Ein einziges Gerät deckt sowohl Fahrzeuge mit Schaltgetriebe als auch solche mit sequenziellem Getriebe ab, ohne dass zwei Steuergeräte am Fahrgestell montiert werden müssen.
Der Schalthebel verfügt über 7 Gänge sowie den Rückwärtsgang und nutzt eine berührungslose Erkennung mittels Hall-Sensoren, die dafür bekannt ist, den Verschleiß zu begrenzen. Die Baugruppe wiegt 1,9 kg, wird mit vier M6-T-Muttern befestigt und ist sowohl für Links- als auch für Rechtslenker geeignet. Asetek gibt an, das Produkt in 300.000 Schaltzyklen getestet zu haben.
Load Cell Handbrake: Es kommt auf die Kraft an, nicht auf die Position
Für Rallye und Drift wird die Load Cell Handbrake mit 150,42 € ohne MwSt. angeboten, was bei uns etwa 180 € inkl. MwSt. entspricht. Sie verzichtet auf den herkömmlichen Positionssensor zugunsten einer 200-kg-Wägezelle mit 16-Bit-Abtastung. Der Unterschied ist zwar technischer Natur, verändert jedoch alles beim Driften: Die Bremse reagiert auf die tatsächlich auf den Hebel ausgeübte Kraft und nicht lediglich auf dessen Hub, wodurch sich die Blockierung der Hinterräder wesentlich progressiver dosieren lässt.
Der Widerstand dieses 2,5 kg schweren Blocks lässt sich in zwei Stufen einstellen, wobei ein Elastomer und ein Federstapel kombiniert werden. RaceHub verfügt über zwei Betriebsmodi: einen analogen Modus, der sich wie eine progressive Achse verhält, und einen digitalen Modus, der den Zug für weniger anspruchsvolle Spiele in einen einfachen Knopfdruck umwandelt. Auch hier gibt der Hersteller eine geprüfte Lebensdauer von einer Million Bremszyklen an.
Anschluss über USB-C, ohne Asetek-Basisstation
Das ist das clevere Detail. Der Schalthebel und die Handbremse lassen sich direkt über USB-C an den PC anschließen, ohne dass eine Basisstation der Marke erforderlich ist. Mit anderen Worten: Sie müssen nicht auf Asetek setzen, um sie zu nutzen. Die Kalibrierung erfolgt in RaceHub, der hauseigenen Software, die diese Geräte bereits seit der im August veröffentlichten Version 4.5 unterstützt.
Die Markteinführung erfolgt zehn Tage vor der SimRacing Expo 2026, die in diesem Jahr in Frankfurt stattfindet. Asetek verspricht, bis zum 6. Oktober die vollständigen technischen Daten einschließlich des Lieferumfangs und der Befestigungsvorrichtungen bekannt zu geben. Seien Sie an diesem Tag dabei, um die Produkte im Handel zu entdecken.







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