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Project Motor Racing 2.1: GT3, GT4 und ein kostenloser Holden

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Straight4 Studios hat am 29. Juli das Update 2.1 für „Project Motor Racing“ veröffentlicht, das als eines der umfangreichsten seit der Veröffentlichung im November 2025 bezeichnet wird. Auf dem Programm stehen überarbeitete GT3- und GT4-Fahrzeuge, ein kostenloses Auto sowie zwei seit Langem erwartete Online-Erweiterungen: „Join-in-Progress“ und Benachrichtigungen zu Wertungsrennen. All dies erfolgte an dem Tag, an dem das Studio einen Führungswechsel bekanntgab.

Die GT3- und GT4-Modelle wurden überarbeitet, ebenso wie Ihre Einstellungen

Den größten Teil des Patches machen die Klassen GT3 und GT4 aus, die Straight4 nach eigenen Angaben anhand echter Homologationsdaten neu erstellt hat. Die Liste ist lang: allgemeines Fahrverhalten, Balance of Performance, Fahrwerksgeometrie, Differentiale, Getriebeübersetzungen, Trägheit, Schwerpunkt, Turboansprechverhalten, aerodynamische Empfindlichkeit und Reifenleistung.

Auch der thermische Aspekt gewinnt an Bedeutung. Die Temperatur wirkt sich nun auf die Lebensdauer des Gummis und den Grip aus, was zu Überhitzung, Scrubbing und starkem Verschleiß führt, wobei sich die Wärme der Bremsen auf die Reifen überträgt. Daher wurde im Setup-Menü eine Einstellungfür die Bremsschaufeln eingeführt, die sowohl die Kühlung als auch den Luftwiderstand beeinflusst. Die Saugmotoren erhalten eine Simulation des Ram-Air-Ansaugsystems, die Turbomotoren eine überarbeitete Modellierung.

Was Sie vor dem Neustart des Spiels wissen sollten: Die gespeicherten Setups funktionieren nicht mehr wie bisher. Straight4 stellt neue Standardeinstellungen bereit, um den Übergang zu erleichtern, darunter Konfigurationen mit geringem Luftwiderstand für Daytona und Brianza sowie eine stabilere Basis für die Nordschleife. Die AUS-V8-Klasse erhält die gleiche Behandlung, einschließlich Fahrverhalten und Reifen.

Ein Holden Commodore VF für jedermann

Genau hier kommt das „Aussie Rivals“-Paket ins Spiel, ein kostenloser DLC für alle Spieler. Es fügt den Holden Commodore VF hinzu – einen 5-Liter-V8-Chevrolet mit Frontmotor und Hinterradantrieb –, der auf den im März kostenlos veröffentlichten und für diesen Anlass überarbeiteten Ford Falcon FG trifft. Damit lässt sich die Rivalität zwischen Ford und Holden aus der „Car of the Future“-Ära nachstellen – eine Kategorie, die man in Rennsimulationen nicht allzu oft antrifft. Die für die Klasse AUS V8 freigeschalteten Ereignisse im Karrieremodus wurden angepasst, um den Holden zu berücksichtigen.

Im Online-Bereich gibt es zwei praktische Neuerungen. Die Funktion „Join-in-Progress“ wird schrittweise in den benutzerdefinierten Lobbys eingeführt: Sie können an einer bereits gestarteten Test- oder Qualifikationssitzung teilnehmen, ohne darauf warten zu müssen, dass der Gastgeber in die Lobby zurückkehrt; auf dem Bildschirm „Custom Lobby“ werden die betreffenden Sitzungen angezeigt. Zudem informiert ein Benachrichtigungssystem die für „Ranked Racing“ angemeldeten Teilnehmer darüber, dass ein Rennen beginnt, wodurch vermieden wird, dass man ständig auf dem Anmeldebildschirm warten muss.

Die Dreifach-Bildschirm-Funktion hält zudem in einer frühen Alpha-Phase mit entsprechenden Optionen im Spiel Einzug auf dem PC. Für die VR-Funktion wurden Fehlerbehebungen und Konfigurationsoptionen bereitgestellt. Straight4 weist darauf hin, dass sich diese beiden Funktionen noch in der aktiven Entwicklung befinden und noch nicht die endgültige Qualität widerspiegeln.

Kevin Boland löst Ian Bell an der Spitze des Studios ab

Am selben Tag gab es eine weitere Ankündigung: Ian Bell ist nicht mehr Geschäftsführer von Straight4 Studios, dem Studio, das er aus eigenen Mitteln gegründet hatte, um das Spiel zu entwickeln. Kevin Boland, bisher Chief Development Officer, übernimmt mit sofortiger Wirkung die Position des CEO. Das Studio betont, dass es sich weiterhin auf seine Community, seine Roadmap und die Verbesserung des Spiels konzentriert, und Boland erklärt, er wolle seinen Teams die nötige Klarheit, Struktur und Unterstützung im Arbeitsalltag bieten. Ian Bell hat sich dazu nicht geäußert.

Es lässt sich derzeit schwer sagen, welche Auswirkungen diese beiden Neuigkeiten haben werden. Fest steht jedoch, dass ein Studio, das die Physik seiner wichtigsten Klassen komplett überarbeitet – selbst auf die Gefahr hin, die Einstellungen seiner Spieler zu beeinträchtigen –, keineswegs nachlässt.

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